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Druckgiessverfahren für Dachziegelzubehör |
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Entwicklung eines hochproduktiven Druckgiessverfahrens für Dachziegelzubehör Bearbeiter: Dipl. Ing. Dieter Erdmann Problemstellung Als zu fertigendes Modell wurde ein Pultdachziegel ausgewählt, der im Zuge der CAD- Konstruktion aber noch gekürzt werden musste, da der Arbeitsraum der Druckgussanlage zu klein ist. An der Konstruktion der Druckgussform wurde mitgewirkt und als Werkstoff das bewährte Keralar aus Laufen gewählt. Neben einigen unruhigen Frässtellen an der Ober- fläche zeigte sich am gefrästen Werkzeug ein Nachteil der Blockbearbeitung, indem einige eingeschlossene Luftblasen mit aufgefräst wurden. Insgesamt waren Konstruktion und Bau des Werkzeuges weder billiger noch schneller als beim konventionellen Gießverfahren in einer speziell gefertigten Giesseinrichtung und können sicher noch rationalisiert werden. Ein Druckgussversatz wurde ausschließlich aus den Rohstoffen der Dachziegelwerke Pfleiderer entwickelt. Das Werkzeug wurde in der Druckgussanlage erprobt. Durch Insol- venzen der Partner stand ursprünglich nur eine Rohstoffbasis zur Verfügung (Ton Höngeda), die mit Unterstützung der Forschungsstelle der Ziegelindustrie um weitere zwei erweitert werden konnte (Ton Nelskamp und Ton Guttau). Es wurden Optimierungen der Druckguss- versätze hinsichtlich Magerungsmittel, Verflüssigung und Flockung vorgenommen, die zu einer Reduzierung der Giesszeit auf 20 Minuten führten. Die druckgegossenen Pultdach- ziegel und andere Probekörper wurden getrocknet und gebrannt. Die Qualität der noch nicht engobierten Oberflächen ist sehr gut, die grob gefrästen Stellen liegen im nicht sichtbaren Bereich. Die technischen Probleme sind weitestgehend gelöst, für einen wirtschaftlichen Einsatz wird die zu fertigende Losgröße entscheidend sein. Ungelöst ist die blasenfreie Fertigung von Polymethylmethacrylat - Blöcken beim Hersteller. Arbeitsschwerpunkte
Transferierbare Ergebnisse Kooperationspartner / Anwender |
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