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OxidKeramische FASeRN

Oxidkeramische Fasern auf Basis von Aluminiumoxid und Siliziumdioxid, hergestellt im Trockenspinnverfahren

Bearbeiter: Dr. Ing. Jens Petzold

In den letzten Jahrzehnten gab es aufgrund von Rationalisierungswünschen in der Wirtschaft ständig den Bedarf, Energieverluste zu senken. Deshalb waren Isolationssysteme in wär- meerzeugenden Anlagen Angriffspunkt von Entwicklungen. Dies betrifft insbesondere Iso- lationen von Verbrennungsanlagen zur Erzeugung von Energie und zum anderen Produk- tionsreaktoren der Industrie. Ein zweites Feld war der Schutz von Aggregaten vor äußerer Wärmeeinwirkung und dessen Optimierung. Hier sind zum Beispiel Raum- und Raketen- fahrzeuge sowie Messmodule in Reaktionskammern zu nennen. Die in der Vergangenheit entwickelten Isolationssysteme haben zum Teil hohe Gewichte, geringe Temperatur- wechsel-beständigkeiten und einen hohen Alterungsgrad.

 So wurde nach anderen Werkstoff- und Produktsystemen gesucht. Eine Lösung ist die Applikation aus der Chemiefaserindustrie, nämlich die Entwicklung und Herstellung einer Keramikfaser. Sie verbindet alle Eigenschaften einer Chemiefaser und die Vorzüge einer Keramik. In der Industrie werden heute die verschiedensten Keramikfasern und deren Pro- dukte hergestellt und zur Anwendung gebracht. In einer gemeinschaftlichen Arbeit zwischen dem ICF Denkendorf und dem Keramik-Institut in Meißen wurden auf dem Gebiet der Al2O3/SiO2-Endlosfaser weitere Entwicklungen betrieben, um bessere Produkteigen- schaften zu erzielen. Besonderes Augenmerk lag auf der Langzeitbeständigkeit. 

Ergebnisbericht als pdf-File (5 MB)



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