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Garnieren mit Hilfe der Thixotropie |
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Garnieren großer Keramikartikel mit Hilfe der ThixotropieBearbeiter: Dipl. Ing. Dieter Erdmann Problemstellung Es ist notwendig, vor dem Garnieren die Garnierstelle anzufeuchten, um nur dort die thixo- trope Verflüssigung auszulösen. Die Rüttelzeit für eine feste Verbindung beträgt nur zwischen drei und fünf Sekunden. Um der Deformationsgefahr zu begegnen wurde versucht, mit geringerer ArtikelÂfeuchÂte zu garnieren, so dass nur die befeuchtete Garnierstelle „deformierte“. Dem sind aber Grenzen gesetzt. Die Gefahr der Deformation des ganzen Artikels bleibt also bestehen. Es ist nicht gelungen, ohne Befeuchtung auszukommen. Dieser Arbeitsgang ist zeitlich vergleichbar mit dem AufbrinÂgen des Garnierschlickers. Auch die unerwartet lange Verfes- tigungszeit nach der thixotropen Verflüssigung entspricht in etwa der beim Schlickergar- nieren. Die schlickerfreie Garniernaht bildet wie das Schlickergarnieren eine Wulst aus, die vor dem Trocknen verputzt werden muß. Ein Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, dass der Garnierschlicker nicht mehr aufbereitet werden muß und die Garniernaht zuverlässiger ist als die bisherige Schlicker- naht. Arbeitsschwerpunkte
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